Ulrika Eller-Rüter
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ARRIVAL and DEPARTURE
ein multidisziplinäres, partizipatives Kunstprojekt im alten Solinger Hauptbahnhof, 2025 von Ulrika Eller-Rüter
Bahnhöfe sind Orte des Transfers mit Abreise und Ankunft, Ende und Anfang. Hier starten, stoppen und enden Züge. Hier halten sich Reisende oft nur für kurze Zeit, warten auf Bahnsteigen, eilen von Gleis zu Gleis.
Wer in Bahnhöfen Tag und Nacht verweilt, hat oft kein Zuhause mehr. Wer hier die erste Zuflucht sucht, hat meist sein Zuhause, sein Land verlassen.
Der alte Solinger Hauptbahnhof, der 2006 stillgelegt wurde, ist selbst ein verlassener Ort mit einer eigenen aufgeladenen Geschichte. Wer eilte hier über die Fußgängerbrücke zu den Gleisen oder wartete in der großen Wartehalle? Wer wurde in der NS-Zeit von hier aus deportiert? Wer verstarb an diesem Ort bei dem verheerenden Luftangriff vom 4.11.1944?

Die multidisziplinär arbeitende Künstlerin Ulrika Eller-Rüter setzte sich in dem Kunstprojekt „Arrival and Departure“ mit der Aufladung dieses Ortes auseinander, indem sie den alten Bahnhof zur Metapher und Reflexions- Plattform für aktuelles Zeitgeschehen werden ließ:
Durch partizipative Kunstaktionen mit Migrant:innen und Straßenverkäufer:innen aus Solingen. In Kunstworkshops, welche die Künstlerin in verschiedenen Notunterkünften der Stadt anbot, erhielten die Mitwirkenden die Gelegenheit, in verschiedenen künstlerischen Medien ihre individuellen Ansichten und Erfahrungen von „Arrival and Departure“ zum Ausdruck zu bringen. Die Ergebnisse wurden elementarer Bestandteil der Kunstausstellung in der alten Wartehalle des Bahnhofs.
Durch eine Kunstausstellung mit ortsbezogenen, multimedialen Installationen und Werken internationaler Künstler:innen, die das Reisen, Ankommen und Abreisen als Lebensstationen, Zeit und Vergänglichkeit, Erinnerung, kulturelle Identität, Fremdsein, wie auch Flucht, Migration und Obdachlosigkeit thematisieren.
Durch „Gesänge aus aller Welt“ und Performances, die den Bahnhof in einen multinationalen Klangraum verwandelten.

Die beteiligten bildenden und darstellenden Künstler:innen traten untereinander über alle politischen, kulturellen und sozialen Grenzen hinweg mit ihren Arbeiten und Performances in einen Dialog.
Gisela Elbracht-Iglhaut, Direktorin des Kunstmuseums Solingen, übernahm dankenswerter Weise die Schirmherrschaft für das Kunstprojekt.
Die inhaltliche Einführung übernahm in der Vernissage
Wilko Austermann, Kurator und Museumsdirektor Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf.

The Singing and Greening Box, 2024
In Kooperation mit: Theater Bonn (Oper)

Tage des Exils Bonn, veranstaltet von der Körber-Stiftung Hamburg
Ausstellung und Performances: 5. September bis 13. September 2024

Ein Container, der auf dem Opernvorplatz platziert und komplett mit echtem Rasen bezogen war, diente in „The Singing and Greening Box“ als Resonanzraum für Gesang und Sprache: Lieder, Gedichte, Erzählungen, die von Exil und Verfolgung künden, wurden hier zu Gehör gebracht, live oder als Audio.
Die Künstlerin Ulrika Eller-Rüter lud Laien und Profis ein, an den Aufführungen aktiv teilzunehmen. Im Laufe des Projekts wurde der Container zum grünenden
und klingenden Archiv.

Performances von:
Torgeir Vassvik (Joik-Gesang, Norwegen)
Hussain Atfah, Bariton und Matthias Veit, Piano (Gebete in der Nacht)
Kültürbrücke: 1001 Klang, in Kooperation mit MIGRApolis Bonn
Ukrainisches Ensemble Dyvyna und der Chor des Slavischen Instituts der Universität zu Köln unter Leitung von Jan Czarnecki

Exil-Gesänge außerdem aus Afghanistan, Syrien, Senegal, Südafrika, Ukraine, Iran, Irak, Kurdistan. Das Repertoire erweitere sich innerhalb der Projektzeit.

INJECTION AND REFLECTION, ein bilaterales Kunstprojekt zwischen West und Ost,  Bonn-Chengdu (China), 2018

In zwei Projektphasen haben sich 2018 Studierende der Malereiklassen von Prof. Xiong Yu (Sichuan  University Chengdu) und Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter (Alanus Hochschule) wechselseitig in ihrem jeweiligen kulturellen Umfeld getroffen und dort gemeinsam für zwei Wochen ortsbezogen an neuralgischen Punkten des gesellschaftlichen Kontextes gearbeitet. Am Ende jeder Arbeitsphase stand eine öffentliche Ausstellung.

https://www.alanus.edu/de/forschung-kunst/wissenschaftliche-kuenstlerische-projekte/detail/injection-and-reflection-ein-bilaterales-kunst

FREI-RÄUME, Kunstintervention in der JVA, Siegburg (2016);
in Kooperation mit dem Justizminister NRW und der Jan Matejko Kunstakademie Krakau/Polen;
gefördert durch das Justizministerium NRW, Ausstellungseröffnung in der JVA durch Justizminister Thomas Kutschaty;
Inhaftierte der Justizvollzuganstalt Siegburg gestalteten in einem einwöchigen Workshop gemeinsam mit Studierenden aus den Malerei-Klassen von Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter (Alanus Hochschule, Alfter/Bonn) und Prof. Zbigniew Bajek (Jan Matejko Kunstakademie Krakau/Polen) 10 Banner zum Thema Frei-Räume. Die Ergebnisse wurden anschließend Teil einer Ausstellung im öffentlichen Raum.

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FOOTPRINTS OF LIFE, Interventionen im öffentlichen Raum, im Township Kayamandi, Südafrika (2015);
Rewriting Art History: Interventionen im öffentlichen Raum in Südafrika im Township Kayamandi bei Stellenbosch und im Squatter Camp in Mc Gregor September/Oktober 2015, in Kooperation mit dem Visual Arts Department Stellenbosch/Südafrika und dem Breede Centre McGregor;

The blue sofa and untold stories of South Africa: Bewohnerinnen und Bewohner von Kayamandi und McGregor erzählen ihre Schuh-Geschichten.

THE MEAL, London/Bonn (2015)
Partizipatorisches Kunstprojekt von Ulrika Eller-Rüter (Bonn) und anna sherbany (London) zum Thema Flucht und Migration in London und Bonn
In diesem Kunstprojekt gehen Ulrika Eller-Rüter und anna sherbany in Verbindung mit einer der fundamentalsten wie lebensnotwendigen Tätigkeiten, dem Essen, auf die aktuelle Problematik von Flucht und Migration ein und verleihen den Betroffenen selbst eine Stimme. Der Tisch ist für acht Personen gedeckt. Die Gäste, acht Flüchtlinge und Migrantinnen aus unterschiedlichsten Ländern nach Bonn gekommen, übernehmen abwechselnd die Rolle des Gastgebers und servieren ein besonderes Gericht.
Die Eindrücke der Mahlzeit im Ausstellungsraum, die Erzählungen und Rezepte werden zum Arbeitsmaterial der Künstlerinnen, aus dem sie die Ausstellung entwickeln.

Mehr dazu unter: Galerie/Installation

Horyzont Wolności – HORIZONTE DER FREIHEIT, Intervention im Gefängnis Montelupich, Krakau (2014)-
ein polnisch-deutsches-tschechisches Kunstprojekt
Kunststudierende aus Polen, Tschechien und der Alanus Hochschule sowie Doktoranden und Professoren der Kunstakademie Krakau realisierten an einem UN-ORT, in einem Gefängnis in Krakau partizipatorische Aktionen mit Inhaftierten in Form von Workshops sowie Wandmalerei vor Ort. Weitere Komponenten des Gesamtprojektes waren Interventionen im öffentlichen Raum wie zum Beispiel die Ausstellung von Bannern im Gefängnisinnenhof.

MÜLL – EINE GLOBALE HERAUSFORDERUNG I, Solingen/Jinotega, Nicaragua (2012/2013)
Müllwagen als fahrende Galerien: Intervention im öffentlichen Raum mit Jugendlichen und jungen Kaffeebauern aus Solingen und Jinotega. Kooperationsprojekt im Rahmen der Städtepartnerschaft Solingen-Jinotega.

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MÜLL – EINE GLOBALE HERAUSFORDERUNG II, Intervention im öffentlichen Raum mit Jugendlichen und Kaffeebauern aus Solingen und Jinotega, Solingen/Jinotega, Nicragua (2012/2013)
Wandmalerei am Bildungsministerium; Graffiti- Gestaltung von Müllobjekten im Stadtraum–unter Beteiligung von Jugendlichen aus Jinotega und Solingen (Städtepartnerschaft), Nicaragua.

KÜNSTLER OHNE GRENZEN, Kooperationsprojekt mit Interventionen im öffentlichen Raum von Jerusalem; Fine Arts Department der Al Quds Uni in Abu Dis/Region Jerusalem in Palästina (2012)

BONNER BÜCHERSCHRÄNKE UND IHRE WOHNZIMMER, Intervention im Stadtraum Bonn (2012):
Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Bürgerstiftung Bonn wurden durch Ulrika Eller-Rüter rund um drei öffentliche Bücherschränke und die Bücherstube Bad Godesberg „Wohnzimmer“ installiert, die im Design Bezug auf den Ort nahmen. Bonnerinnen und Bonner waren über die Presse eingeladen worden, sich dort niederzulassen und ihre „Bonner Bücherschrank-Geschichten“ zu erzählen. Die große Sammlung der Geschichten wurde anschließend in Buchform veröffentlicht und in den Bücherschränken für jedermann zugänglich gemacht.

MA(H)LZEIT, Kunstaktion mit Gästen der Wuppertaler Tafel, Wuppertal (2012)

MULTICOLOR, partizipatorische und interdisziplinäre Kunstaktion auf Robben Island und in McGregor, Südafrika (2011)

IN ABRAHAMS HOUSE
Interdisziplinäre und partizipatorische Kunstaktionen in einem Waisenhaus in Beit Jala/bei Bethlehem, Palästina (2009/2010).

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

KUSCH – KUNST IN PROJEKTEN (Kunstprojekte fördern benachteiligte SchülerInnen),
gefördert durch die EU (Comenius), 2008 -2010.
Internationales, partizipatorisches und interdisziplinäres Kunstprojekt mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus Rumänien (Rosia/Romadorf)/Ungarn (Szombathely /Belgien (Antwerpen).
Kooperation mit Prof. Dr. Michael Brater (Soziologie) und GAB, München;
Veröffentlichung:
Ulrika Eller-Rüter/Michael Brater etc. „Was kann Kunst? Der erweiterte Kunstbegriff im pädagogischen und soziokulturellen Kontext“, Frankfurt a.M. 2012

 

 

Kontakt: mail@ulrika-eller-rueter.de
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