PALÄSTINA I, 2009

Bericht über das Palästina-Projekt 2009

Kunstaktionen in einem Land zu starten, in dem häufig genug die Waffen sprechen, ist auf den ersten Blick ein Abenteuer. Meldungen über Selbstmordattentate, militärische Auseinandersetzungen, aussichtslose Verhandlungen zwischen den israelischen und palästinensischen Konfliktpartnern, den Bau der Mauer mit unzähligen Checkpoints prägen das Bild, das man in Europa von einem der größten Brandherde der Erde hat.

Und das ist symptomatisch: Straßenschilder sind in Israel in drei Sprachen und drei Schriften anzutreffen, auf Hebräisch, Arabisch und Lateinisch: Hier prallen tatsächlich drei Welten aufeinander.

Das ist der Schauplatz auf dem in den ersten beiden Oktoberwochen ein interdisziplinäres, interkulturelles und partizipatorisches Kunstprojekt stattgefunden hat. In Beit Jala, zwei Kilometer von dem geschichtsträchtigen Bethlehem entfernt, gibt es die Abrahams Herberge als Begegnungsstätte der drei monotheistischen Religionen, an die ein Jungenheim für Sozialwaisen im Alter von 6 bis18 Jahren angeschlossen ist. Dort haben Studierende von vier verschiedenen Hochschulen aus der BRD zusammen mit palästinensischen Kindern und Jugendlichen Kunst gemacht. Zu zehn Malerei-StudentenInnen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft waren drei Musikpädagogik-Studenten aus Detmold gestoßen, eine Bildhauerin der Kunstakademie Dresden und zwei Studierende der Bauhaus-Uni Weimar als Filmteam. Die künstlerische Gesamtleitung hatte Ulrika Eller-Rüter, die Chorarbeit wurde von Friedemann Geisler als Gastdozent übernommen. [...]

Den kompletten Bericht des Palästina Projekts 2009 finden Sie als Download

Bericht Palästina (PDF) und Bilder: